Wohnhausanlage OASE22 (Bpl.2), Adelheid Popp-Gasse, 1220 Wien

Auftraggeber
BUWOG - Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH

Fläche
3.940 m2

Planung
2009 - 2012

Fertigstellung
November 2012

Wettbewerb
Bauträgerwettbewerb 2009, 1. Preis

Architektur
Köb & Pollak ° Schmoeger (Architektur)

Künstlerische Intervention
"Innen und Aussen" von Josef Bernhardt

Mitarbeit
Maria Gärber

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Waagner Biró im 22. Bezirk entsteht unter Federführung der Wien Holding bis zum Jahr 2014 ein völlig neuer Stadtteil. Eines der Leitprojekte auf dem Areal ist OASE22, ein neuer Wohnpark für das optimale Zusammenleben aller Generationen. Bis 2012 werden rund 350 geförderte Wohnungen errichtet. Am Bauplatz 2 ist ein vielfältiges Wohnungsangebot mit modernen Grundrißtypologien für neue Wohnformen vorgesehen, wie Patchworkfamilien, AlleinerzieherInnen oder Einpersonenhaushalte. Weiters wird es Startwohnungen, betreutes Wohnen und Generationen-Wohnen geben, ergänzt durch gemeinschaftlich nutzbare Freiräume im Gebäude und auf den Dachflächen.

Die Freiraumgestaltung nimmt Bezug auf das übergeordnete Freiraumkonzept, das bauplatzübergreifend eine zusammenhängende Parklandschaft vorsieht. Mit Blütenstauden bepflanzte Rasenflächen sind teilweise abgesenkt, teils erheben sie sich über das Gelände. Eine Holzplattform wird zur "Bühne" - für Kindertheater oder als Aufenthaltsbereich. Ein Kleinkinderspielplatz - die "Spiel-Oase" - bietet Kletterbäume, Steinfelsen und Robinson-Zelte. Von ausserhalb bieten sich unterschiedliche Blicke in den grünen Hof, teilweise verschleiert durch Vorhänge aus hochwüchsigen Sonnenblumenpflanzungen. An der ruhigeren "Rückseite" der Bebauung mit den Eigengärten führt ein Radrundweg durch Kiesflächen.

Die Gestaltung der Wegeflächen greift wiederum das Thema der "Oase" auf: großformatige Teilungen der Betonflächen ergeben vor allem aus den oberen Geschoßen ein wechselndes Bild. Auf den Dachflächen entstehen Gemeinschaftsterrassen und individuell anmietbare Hochbeete zur Pflanzung von Obst und Gemüse.

Der Vorplatz - der nördliche Zugang in die Gesamtanlage - wird zum Kunstplatz: Ein Spiel aus Wassernebel und Wasserfontänen macht den Platz zum unverwechselbaren Spiel- und Erlebnisplatz.

Teil des Projektes ist eine künstlerische Intervention von Josef Bernhardt, die beginnend mit dem Projektstart die einzelnen Bauphasen des Projektes bis zur Fertigstellung der Anlage begleiten wird.