idea contest „Den Toten einen Namen geben“ | Maly Trostinec (Belarus)

More than 13.000 people are murderd by some nationalists. (1941 - 1944) It happend in a small forest called „bladowschtschina“. It is next to „Minsk“. Today nothing reminds to the Story anymore. You can drive a long street there. After a while you can see a pine forest. Some people get insecure because of the silence. If you start thinking abaout the fat from the victims, the innocent forest turns into a location of fear.

project idea

The project wants to remeber what happend. Visitors should be able to feel how the victims felt at their last way. The forest should be the place where everything happend. The forest is a symbol how everyone tried to dissimulate the crime. There are 13.500 symboles for each victim. Every symbol contain the name and some personal dates from one victim. The gravel path enables a easy walk between the trees to watch the symbols.

„Menschen aus unterschiedlichen Staaten und aus vielen Teilen Europas wurden in Maly Trostinec (bei Minsk in Belarus/ Weißrussland) von den Nationalsozialisten getötet. Aber für kaum einen anderen Staat ist Maly Trostinec so wichtig wie für Österreich. Denn an keinem anderen Ort sind so viele Österreicher und Österreicherinnen als Opfer der Shoa ermordet worden wie in Maly Trostinec. Maly Trostinec ist im Kontext des unverzichtbaren Erinnerns an die Shoa für Österreich der mit Abstand wichtigste Gedenkort. Dennoch erinnert in Maly Trostinec nichts an die weit rund 13.000 Österreicher und Österreicherinnen, die dort ermordet worden sind. Aus Österreich wurden 1941 bis 1944 insgesamt rund 49.000 Juden und Jüdinnen deportiert, davon rund 10.000 direkt nach Minsk beziehungsweise Maly Trostinec und noch einmal tausende, die zuerst von Wien nach Theresienstadt und dann von Theresienstadt aus nach Maly Trostinec überstellt worden waren. Nur etwa 2.000 der aus Wien deportierten Juden und Jüdinnen überlebten das Dritte Reich, die meisten in Theresienstadt. Die Chancen zu überleben, waren für diejenigen, die nach Minsk bzw. Maly Trostinec deportiert wurden, am geringsten. Die Anzahl der Überlebenden aus Österreich wird je nach Quelle mit 11, 13 oder 17 angegeben. Die heute zugeschütteten und mit Mischwald aufgeforsteten Gruben in der Blagowschtschina, wo die Deportierten sofort nach ihrer Ankunft erschossen worden (oder in Gaswägen erstickt worden) sind, sind ein riesiges Grab, auf dem die Grabsteine fehlen mit den Namen der dort ermordeten Österreicher und Österreicherinnen.“
(Aus dem Auslobungstext)

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